Die neuesten Inflationsdaten aus Ungarn deuten auf eine deutliche Abschwächung des Preisanstiegs hin. Im Januar erhöhten sich die Verbraucherpreise im Jahresvergleich lediglich um 2,1 Prozent. Damit lag die Inflation unter den Erwartungen der Analysten und erreichte den niedrigsten Stand seit März 2018.
Nach Einschätzung von Ökonomen stärkt diese Entwicklung die Aussichten auf eine mögliche Zinssenkung durch die Ungarische Nationalbank (MNB) gegen Ende Februar.
Preise im Supermarkt: Alltag zeigt Entlastung
Die sinkende Inflation spiegelt sich zunehmend im täglichen Einkauf wider. Am 10. Februar 2026 wurden in den Filialen der Supermarktkette Lidl in der Stadt Kecskemét folgende Preise für Grundnahrungsmittel festgestellt:
- Hackfleisch (1 kg): 4.199 Forint – 10,50 Euro
- Milch (1 Liter): 329 Forint – 0,82 Euro
- Brot (1 kg): 599 Forint – 1,50 Euro
- Zucker (1 kg): 329 Forint – 0,82 Euro
- Mehl (1 kg): 184 Forint – 0,46 Euro
- Sonnenblumenöl (5 Liter): 3.599 Forint – 8,99 Euro
- Olivenöl (1 Liter): 2.799 Forint – 6,99 Euro
- Nudeln (1 kg): 870 Forint – 2,17 Euro
- Reis (1 kg): 635 Forint – 1,58 Euro
Ausblick
Experten gehen davon aus, dass sich der rückläufige Inflationstrend in den kommenden Monaten fortsetzen könnte, sofern die Preisstabilität bei Lebensmitteln und Energie anhält. Eine weitere Entlastung der privaten Haushalte gilt damit als möglich.

