In Österreich wurde das Förderprogramm für Heizung und Energieeffizienz grundlegend angepasst. Laut einer Mitteilung des Umweltministeriums werden ab dem 2. Februar 2026 im Rahmen des Sanierungsbonus ausschließlich Anträge für den Austausch von Heizkesseln akzeptiert. Förderungen für Wärmedämmung und allgemeine energieeffiziente Gebäudesanierungen wurden aus dem Programm gestrichen.
Zur Begründung erklärte das Umweltministerium, dass der Heizkesseltausch im Vergleich zu baulichen Sanierungsmaßnahmen eine deutlich höhere Reduktion der CO₂-Emissionen pro eingesetztem Euro ermögliche. Ziel der Neuausrichtung sei es, die verfügbaren Fördermittel effizienter einzusetzen und schneller messbare Klimaeffekte zu erzielen.
Im Rahmen des bisherigen Förderprogramms seien bereits Anträge in Höhe von rund 220 Millionen Euro eingereicht worden. Mit der Neuregelung soll der Fokus künftig klar auf Maßnahmen liegen, die kurzfristig einen spürbaren Beitrag zur Emissionssenkung leisten.
